Kurt in Salvador
Leider habe ich unglaubliche Schwierigkeiten gehabt meine Pensionskassengeld hierher zu ueberweisen, habe sogar das Geld zurueck in die Schweiz schicken muessen, und werde es jetzt auf 3 verschiedene Konti verteilen. Mein Geld bieb einen ganzen Monat bei der Bank haengen bis ich es wuetend wieder zurueckschickte! Die sind so sehr vorsichtig wegen Geldwaesche , das es schlussendlich einem nur uebrig bleibt, inkorrekt zu handeln. Ein Wiederspruch, wie sie nun mal hier zuhauf vorkommen.Jetzt ist mein Geld halt immer noch in der CH, und heute versucht mein Sohn, Nick, es halt nochmals zu ueberweisen.
WirDas sind meine Freundin Dora und ich, sind nun deswegen immer noch am suchen und haben noch nichts konkretes in Sicht. Geschaeftsmoeglichkeiten gibt es viele, aber ohne Kapital in der Hand kann man halt nichts entscheiden.Den Ort allerdings haben wir in etwa schon ausgemacht, wir suchen etwas in Lauro de Freitas, ein ehemaliges Fischerdorf, heute ein Vorort von Salvador. Das liegt noerdlich von SSA (São Salvador) und ist etwa 1 Std mit den oeffetlichen vom Zentrum entfernt..Der Vorteil dort ist, das Lauro de Freitas sicherer ist als SSA und nebenan, in Vilas do Atlântico, die Bonzen wohnen, das garantiert Polizeipraesenz.
Ich habe mein Taschengeld hier in Doras Haus investiert und wir haben schon eine menge renoviert, (siehe Hinterhof = Mauern Verputzt + Boden Zementiert + Bepflanzung = Arbeitzeit mit 2 Arbeitern von 2 Wochen, Kostenpunkt 300.- Sfr.,ein Projekt von mir) denn wir moechten ja das Haus hier in Feira de Santana verkaufen.Die Fotos vom Haus findest Du hier:
http://www.ecosuisse.com/casa.htm
Ich habe schon den ganzen Mango-Baum leergegessen, und bin derzeit bei den Avocados dran.Jeden Tag gibt es frische Saefte, am liebsten Mango, und ich trinke unmengen Wasser. Mein Letztes Bier habe ich noch im Flug hierher getrunken. Alk gibts fuer mich nur noch so einmal pro Monat, wenn ich mir eine Caipirinha oder 2 genehmige, aber Bier ist mir hier bei diesem Klima zu gefaehrlich, denn ich koennte locker meine 4 Liter pro tag davon vertilgen, und das taete mir sicher nicht so gut.
Die Temperaturen sind hier jetzt immer min. 22 Grad, max. 38 Grad. Ausserdem hat es hier seit ich am 13 Dez. ankam gerade einmal (gestern) ganz kurz geregnet.Es ist wie in der Wueste, trocken und staubig, mann muss jeden Tag das ganze Haus reinigen, ein Vollzeitjob!Nun, der Sertão (Halbwueste) beginnt ja ein paar Kilometer hinter der Stadt , welche auch “A Prinçesa do Sertão” genannt wird. Warum, ist mir allerdings schleierhaft.Der Boden ist hier in der Gegend so instabil, das keine Hochhaeuser gebaut werden koennen. Selbst im Zentrum sind die Gebaeude hoechstens 3-4 Stoeckig. So zieht sich diese Stadt (ca.500´000 Einwohner) Kilometerweit dahin, und sie scheint riesig.
Da ich Zuhause nur in Shorts herumlaufe, habe ich schon eine gute Farbe bekommen.
----Am 2 Feb. waren wir beim Fest von Yemanjá, der Meeresgoettin, in Salvador, ein Riesentrubel!
Ich hoffe Euch mit folgenden Bildern etwas gluschtig zu machen!

0 Comments:
Post a Comment
<< Home